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Tipps und Tricks von der R.S.R.Baits Crew.....

 

Hier und jetzt werden wir euch ein paar nette Tipps und Tricks rund ums Karpfenangeln verraten. Ob zu Futtertaktiken,Montagen oder der Hot Spot suche etc. Natürlich erfahrt ihr zahlreiches aus unseren Auslandstrips, was man beachten muss und was ihr dort benötigt.

Also lasst euch inspirieren und wer weiß, vieleicht bringen wir euch die ein oder andere Idee näher um an eurem Hausgewässer erfolgreich auf große Karpfen zu sitzen.

Futtertaktiken an Seen Flüsse und sonst jeglicher Situationen....

 

Heute möchten wir euch einen Einblick in unsere Futtertaktiken an Seen, Flüssen oder in sonstigen Situationen geben. Denn wir finden, nach dem Suchen des richtigen Spots ist das richtige Füttern enorm Wichtig für den Erfolg an jeglichen Gewässern jeder Art. Wir mussten leider feststellen, aus Kundengesprächen oder auch mit Anglern an vielen Orten und Gewässern, dass die Futtertaktiken von vielen Karpfenanglern stellenweise nicht richtig durchdacht sind. Denn eins ist Fakt jedes Gewässer ob groß oder klein, ob Fluss oder See sowie flach oder tief. Es funktioniert leider nicht immer dieselbe Futtertaktik die man standartmäßig überall betreibt. Um euch ein paar Anregungen zu geben haben wir vom RSR-Baits Team einen kleinen Bericht verfasst um euch beim richtigen Weg zu großen Fischen zu unterstützen. also viel Spaß dabei.

 

Es ist soweit, man hat sich sein Gewässer ausgesucht und steht am Ufer und fragt sich: mmmmhhh... wo möchten wir uns denn auf die Lauer legen, um schöne Karpfen zu fangen?? Zu einer guten Stellenwahl sollte man die ein oder andere Kleinigkeit im Auto haben: Ein Fernglas/ Schlauchboot (Wenn erlaub) / Echolot. Ein riesen Vorteil habt ihr natürlich wenn ihr von eurem Wunschgewässer eine Tiefenkarte besitzt, die kann man sich ausgooglen, wenn sich zuvor jemand die Mühe gemacht hat um eine anzulegen. Sucht euch am besten Stellen die man nicht unbedingt direkt mit dem Auto ansteuern kann oder schon richtig ausgelatscht sind. Denn andere Angler vor euch haben es sich wahrscheinlich genauso leicht gemacht und somit ist die Stelle schon richtig großem Angeldruck ausgesetzt. Aber zu diesem umfassendem Thema widmet sich gerade Enrico Schmidt und wird hier bald einen umfangreichen Bericht veröffentlichen. Uns geht es heute um das richtige Füttern. Also ich speziell bin kein Freund von wochenlangem vorfüttern, da ich dazu sowieso keine Zeit habe und mich um so mehr ärgern würde wenn am geplanten Trip sich ein anderer Angler an meinen vorgefütterten Stellen bester Fische erfreuen würde. Wenn man bei der Gewässererkundung gewissenhafte Arbeit geleistet hat und weiß wo die Karpfen bevorzugt fressen, finde ich dass man beruhigt einen Ansitz wagen kann ohne das man wochenlang vorgefüttert hat. Wichtig ist unbedingt zu wissen wie groß ungefähr der Bestand von Karpfen und Weißfische ist. Wie viele Karpfenagler darauf ansitzen und dann kommt es natürlich darauf an wie groß das Gewässer ist. Am Anfang sollte man doch eher zurückhaltender füttern um herauszufinden wie die Fische auf das Futter reagieren, zwei drei Hände voll Boilies und eine gute Hand voll Pellets oder Partikel können da an einem mittel großen Gewässern völlig ausreichen. Sollten sich dann vermehrt Weißfisch bisse oder Aktivitäten einstellen, kann man auf jeden Fall etwas mehr nachfüttern und vieleicht mit der Größe  der Baits experimentieren. Man sollte auch immer bedenken das man je nach Region 2-3 Ruten auf dem Pod zu liegen hat und man da auch jede Futtertaktik durchspielen und ausprobieren kann. Oft haben 5 Boilies und ein gut präparierter Hookbait (Pop Up oder gedippt) schon wahre Sensation Fänge gebracht. An Gewässern mit einer Größe weit über die 300 ha Marke sollte man schon etwas kräftiger Füttern und da können es durchaus mal 1-3 Kilos Boilies/Pellets/ Partikel sein und das pro Nacht oder Tag...und wenn man einen größeren Schwarm Fische auf dem Platz hat ist selbst diese Menge nur eine Vorspeise!!! Genauso verhält es sich an einem Fließgewässer, da sollte man für eine Woche fischen schon ca. 20 Kilo Boilies und eine Menge an Pellets und Partikel bei haben. Schon alleine die Strömung und der Sog vorbei fahrender Fische kostet einem da schon eine Menge Futter. Wichtig ist auch wenn man nicht die Zeit hat vor zu füttern so wie ich, das man wenn man sich direkt ohne Füttern an einem Spot versucht mit hochwertigen Baits fischt die schnell ihre guten Inhaltsstoffe freigeben, da machen sich grobe Boilies gut die sich schnell ausspülen und somit vielem tolle Inhaltstoffe ans Wasser abgeben. Super dafür sind auch Pellets die sich schnell auflösen und ständig Schwebepartikel abgeben. Nicht zu verachten ist bei Kurzaktionen der Methode Mix. Schneller einen attraktiven Futterplatz anlegen geht nicht und ärgert euch nicht über unsere geliebten Brassen oder Rotfedern, denn wo diese Fische in Aktion treten ist der Karpfen nicht weit. Wenn ihr an Gewässern seit wo das Schlauchboot verboten ist muss man ganz einfach auf PVA Produkte zurück greifen, denn an diesen Gewässern werdet ihr nie Unmengen an Karpfenangler antreffen, weil die meisten Karpfenangler solche Gewässer meiden wo sie nicht mit dem Boot rauf dürfen. (Diese Erfahrung haben wir jedenfalls des Öfteren gemacht " Der See ist Mist...da kann man nicht mal mit nen Boot drauf und das bei diesem schei.. Graut" Zack das ist eure Chance, denn hier zeigt sich wer gut und punktgenau mit der Rute werfen kann und seine Murmeln haargenau mit dem Boiliewurftrohr schießt...das solltet ihr mal probieren und die dicken werden Eure sein.

 

Bericht: Frank Rogge         Fotos: RSR-Crew

 

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Links: Die natürliche Nahrung von Karpfen, sie lieben es Muscheln zu knacken...Rechts: Boilies, Pellets und Methode Mix sind immer eine gute Kombination!!!

Links: Ein Hammer Partikel mix. Tigernüsse, Mais, Hanf  etc. Rechts: Eine verführerische Duftwolke von frisch gefütterten Partikel mix. Ein Garant auf Karpfen!!

Links: präparierter Hookbait, gedippt und mit Krustenmantel.... Rechts: Singlehookbaits sind immer ein Versuch wert. Pop Ups Dips etc..und 5 Futterboilies brachten schon Erfolg!!

Links: Gewonnene Erkenntnisse werden sofort per Laptop festgehalten. Rechts: An großen Seen oder Fließgewässern darf es ruhig mal ein bisschen mehr sein.